Pfadfinder-Lexikon

Akela: Ist Gruppenleiter eine Wölflingsgruppe (-->Rudel) und hat vorher Gruppenleiterkurse besucht!

Führer: Der Führer leitet die Gruppe nach demokratischen Grundsätzen. Er ist verantwortlich für individuelle Programme der Gruppen und trägt die Verantwortung der Gruppe auf Fahrt und -->Lager. Er leitet die Gruppenstunden und bereitet sie vor.

Gau: ‚Dachverband’ der Stämme einer Region. Hier werden Interessen gebündelt, Probleme zusammen besprochen und gemeinsame Aktionen veranstaltet. Der Gau ist das Bindeglied zwischen den Stämmen und dem Landesverband.

Hajk: ausgedehnte Wanderung in einer Gruppe, meist auch über mehrere Tage.

Kohten/Jurten: Bei den deutschen Pfadfindern werden eigentlich ausschließlich diese Schwarzzelte verwendet. Die Kohte ist ein Gruppenzelt für ca. 8 Personen. Eine Jurte dient als Versammlungszelt und fasst ca. 35 Personen. Alle Zelte sind beliebig miteinander kombinierbar, wodurch manchmal größenwahnsinnige Lagerbauten entstehen.

Lager: Ansammlung von Kindern und Jugendlichen, die auf befristete Zeit in schwarzen Zelten (-->Kohten und Jurten) wohnen und in Schlafsäcken auf Isomatten schlafen.

Meute: Alle Rudel eines Stammes zusammen. Die Lautstärke steigt expotentiell.

Pfadfindergesetze: Bestandteil der Pfadfindermethode, denn eine so große Gemeinschaft braucht auch Regeln.

Pfadfinderversprechen: Bestandteil der Pfadfindermethode. Vor der Aufnahme in eine andere Stufe legt der Sippling ein Versprechen ab. Dieses spiegelt das System der fortschreitenden Selbsterziehung und die wandelnden Erlebnisebenen wider.

Rula: Rudellager, wie ein Sippenlager (-->Sila), aber des Öfteren auch in einer Hütte.

Rudel: Gruppe von 8 bis 10 Kindern, welche das Dschungelbuch als Spielidee ausgewählt haben. Häufig schon an der Lautstärke von -->Sipplingen zu unterscheiden. Den Leiter eines -->Rudels nennt man -->Akela.

Schulung/Kurse: Wesentlicher Bestandteil der Akela- und Sippenführerausbildung. Das Beherrschen der pfadfinderischen Fertigkeiten wie Orientierung im Wald, Lagerbauten (-->Kohten/Jurten) und Verpflegung reicht zum guten -->Führer meist nicht aus. Deshalb müssen sich angehende Führer auf -->Kursen mit pädagogischen Themen, Führung, Planung, Ziele der Pfadfinderarbeit usw. auseinandersetzen.

Sila: Sippenlager, oft ein Wochenendlager mit einer -->Sippe

Sippe: Feste Gruppe von ca. 8 Jugendlichen der Pfadfinderstufe. Wie auch beim -->Rudel treffen sie sich regelmäßig.

Sipplinge: So werden die Kinder und Jugendlichen in einer -->Sippe genannt

Sola: Sommerlager, meistens zwei Wochen in den Sommerferien mit dem ganzen -->Stamm

Stamm: Dachverband der -->Rudel und -->Sippen in einem Ort oder einer Stadt. Hier gibt es einen Stammesführer . Er vertritt den -->Stamm nach Außen.

Stammesrunde: Treffen aller -->Akelas und Sippeführer eines -->Stammes. Hier werden Ziele und gemeinsame Aktionen vorbereitet und koordiniert.

Tschai: heißes Teegetränk, dass von den Pfadfindern gern am letzten Abend eines -->Lagers getrunken wird

Wölflinge: So werden die Kinder in einem -->Rudel genannt.